Kaufgeschäfte Privat an Privat

Käufe von Privatpersonen untereinander fallen nicht unter das Verbraucherschutzrecht, sondern unter das Kaufgesetz [köplagen]. Der Käufer ist hier weniger geschützt als beim Kauf von einem Unternehmer.

Das Kaufgesetz regelt Kaufgeschäfte von Privatperson zu Privatperson. Es ist nicht zwingend. Das besagt, dass beide Parteien die Bedingungen des Kaufs frei aushandeln können. Beispiel: Der Verkäufer verkauft seine Ware „wie besehen“ (im Ist-Zustand) und schließt damit seine Mängelhaftung aus.

Wenn die Ware Mängel hat

Bei einem Privatkauf ist davon auszugehen, dass sich Käufer und Verkäufer auf eigene Bedingungen geeinigt haben.
Es gibt jedoch Fälle, in denen die Ware als mangelhaft angesehen wird:

  • Die Ware ist nicht so, wie vom Verkäufer versprochen.
  • Die Ware ist in erheblich schlechterem Zustand, als dem Preis nach zu urteilen.
  • Der Verkäufer hat es unterlassen, auf ihm bekannte schwerere Mängel hinzuweisen.

Gibt es nach dem Kauf Ärger mit dem Kaufgegenstand, können Sie vor einem Amtsgericht [tingsrätt] Klage erheben.

Widerrufsrecht muss vereinbart werden

Wenn Sie im Internet auf einem Verbraucher-zu-Verbraucher-Marktplatz wie Blocket in Schweden etwas von einer Privatperson kaufen, können Sie sich nicht einfach so auf ein Widerrufsrecht berufen. Das müssten sie vielmehr mit dem Anbieter vor dem Kauf vereinbaren.

Der Text wurde aus dem Schwedischen übersetzt. Bitte beachten Sie, dass sich eine Übersetzung etwas vom Originaltext unterscheiden kann. Die hier angegebene Quelle hat nur den schwedischen Text geprüft.

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