Kaufbeleg

Wenn Sie in einem Geschäft einkaufen, können Sie einen Kaufbeleg verlangen. Beim Online-Shopping haben Sie das Recht, eine Bestellbestätigung zu erhalten. Es empfiehlt sich, den Kaufbeleg bzw. die Bestellbestätigung aufzubewahren, um bei Bedarf belegen zu können, was Sie zu welchem Preis gekauft haben.

Kaufbeleg und Reklamationen

Der Kaufbeleg gibt Auskunft über die gekaufte Ware, das Kaufdatum und den Kaufpreis. Es empfiehlt sich, den Beleg während der gesamten Reklamationszeit aufzubewahren. Beim Kauf von Waren und Dienstleistungen gilt eine Reklamationszeit von drei Jahren.

Für Dienstleistungen im Zusammenhang mit Grund und Boden, Immobilien oder anderem unbeweglichen Eigentum gilt eine Reklamationszeit von zehn Jahren. So können Sie z. B. bis zu zehn Jahre nach der Renovierung Ihres Badezimmers eventuell auftretende Mängel beanstanden. Wohneigentümern wird empfohlen, sämtliche Kaufbelege im Zusammenhang mit der Immobilie so lange aufzubewahren, wie sich diese in ihrem Besitz befindet.

Sofern die Garantiezeit eines gekauften Produkts die Reklamationszeit übersteigt, sollte die Garantieurkunde so lange aufbewahrt werden, wie die Garantie gilt.

Welche Informationen muss der Kaufbeleg enthalten?

Der Kaufbeleg gibt unter anderem Auskunft über Kaufdatum, Kaufpreis, Artikelbezeichnung und Anzahl der gekauften Waren. Auch Name, Organisationsnummer und Adresse des Unternehmens sollten auf dem Beleg vermerkt sein.

Ausführliche Informationen zu den Angaben, die ein Kaufbeleg enthalten sollte, finden Sie auf der Webseite des schwedischen Finanzamts (Skatteverket) unter dem Stichpunkt „Anforderungen an elektronische Kassensysteme“ (Krav på kassaregister).

Weitere Informationen zu den Anforderungen an elektronische Kassensysteme auf der Webseite des Skatteverket

(Weiterleitung zu einer schwedischsprachigen Seite)

Wenn Sie keinen Kaufbeleg haben

Die Vorlage eines Kaufbelegs bei Reklamationen ist nicht gesetzlich vorgeschrieben. Es kann daher auch genügen, wenn Sie stattdessen z. B. einen Kontoauszug vorweisen können. Aus diesem müssen allerdings das Kaufdatum, der Kaufpreis und das Geschäft, wo Sie die Ware erstanden haben, hervorgehen. Wenn Sie in dem Geschäft mehrere Produkte gleichzeitig erworben haben, lässt sich dem Kontoauszug möglicherweise nicht entnehmen, welche einzelnen Artikel Sie gekauft haben. In dem Fall kann das Vorweisen eines Kaufbelegs erforderlich sein.

Kauf im Geschäft

Wenn Sie etwas in einem Geschäft kaufen, ist der Verkäufer verpflichtet, Ihnen einen Kaufbeleg anzubieten. Sie können den Kaufbeleg in Papierform oder als elektronischen Beleg, z. B. per SMS oder E-Mail, erhalten.

Fernabsatzkauf

Wenn Sie einen Fernabsatzkauf tätigen, z. B. telefonisch oder über das Internet, ist der Verkäufer nicht verpflichtet, einen Kaufbeleg auszustellen. Sie haben allerdings das Recht, spätestens zum Zeitpunkt der Warenlieferung bzw. dem Beginn der Dienstleistung eine Bestätigung des Kaufvertrags zu erhalten. Diese muss Informationen zu dem erworbenen Produkt bzw. der entsprechenden Dienstleistung und dem von Ihnen gezahlten Preis enthalten. Die Bestätigung gilt dann zusammen mit z. B. einer Kopie der Banktransaktion bzw. einem ausgedruckten oder elektronischen Kontoauszug als Kaufbeleg.

Der Text wurde aus dem Schwedischen übersetzt. Bitte beachten Sie, dass sich eine Übersetzung etwas vom Originaltext unterscheiden kann. Die hier angegebene Quelle hat nur den schwedischen Text geprüft.

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