Gebühren bei Zahlung mit der Karte

Der Händler darf  vom Verbraucher, der mit seiner Kreditkarte oder seiner Scheckkarte [kontokort] zahlt, keine Gebühr erheben.

Gebühren lediglich für Zahlungen mit Scheckkarte oder Kreditkarte (z. B. MasterCard, Visa) darf der Händler seinem Kunden nicht in Rechnung stellen. Bearbeitungsgebühren sind nur dann zulässig, wenn der Händler sie auch für alle anderen Zahlungsarten erhebt.

Zahlungsart bestimmt der Händler

Der Händler entscheidet frei, welche Zahlungsart er vom Verbraucher akzeptiert. So kann er beispielsweise Kartenzahlungen nur von einem bestimmten Betrag an (etwa 50 oder 100 Kronen) zulassen.

Gebühren im Ausnahmefall zulässig

Für Online-Geschäfte mit Händlern, die ihren Sitz im Ausland haben, ihre Waren aber auch in Schweden anbieten, gilt zumeist schwedisches Recht. Solche Händler können unter Umständen eine Gebühr auf Kartenzahlung erheben. Maßgeblich sind die Vorschriften im Land des Anbieters.

Buchung von Flugreisen

Es gibt Fluggesellschaften, die auf den Preis eine Gebühr aufschlagen, wenn Sie über die Internetseite der Gesellschaft buchen und mit der Karte zahlen wollen. Das ist zulässig. Beispiel Ryanair: die Fluggesellschaft ist in Irland ansässig und unterliegt darum irischem Recht, das die Erhebung einer Gebühr auf Kreditkartenzahlung zulässt.

Anders bei Buchungen bei einem Online-Reisebüro, dessen Angebot sich an schwedische Kunden wendet. Da gilt schwedisches Recht und mithin ein Gebührenverbot.

Der Text wurde aus dem Schwedischen übersetzt. Bitte beachten Sie, dass sich eine Übersetzung etwas vom Originaltext unterscheiden kann. Die hier angegebene Quelle hat nur den schwedischen Text geprüft.

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