Garantie

Die Garantie ist eine Zusicherung des Händlers/Verkäufers und meist auch des Herstellers, dass der Kaufgegenstand seine beschriebenen Eigenschaften für eine bestimmte Frist beibehält.

Die Garantiebedingungen dürfen nicht mit den Rechten kollidieren, die das Verbraucherrecht – zum Beispiel das Gesetz über den Verbrauchsgüterkauf [konsumentköplagen] – dem Käufer einräumt. Die Reklamationsfrist für ein von Anfang an mangelhaftes Produkt beträgt drei Jahre.

Aufklärungspflicht

Wenn der Verkäufer Garantie gewährt, muss er den Käufer schriftlich über deren Bedingungen informieren. Seine Garantie gilt auch dann, wenn ein Dritter – meist der Produkthersteller – ebenfalls Garantie gewährt.

Käuferrechte im Schadensfall

Wenn das Produkt während der Garantiefrist kaputt geht, kann der Käufer fordern,

  • dass das Produkt repariert wird,
  • dass er ein Ersatzprodukt bekommt,
  • dass der Verkäufer Preisnachlass (Minderung) gewährt,
  • dass der Kauf rückgängig gemacht wird oder
  • dass er Schadensersatz erhält.

Mehrere dieser Forderungen gleichzeitig zu erheben, ist nicht zulässig. Gemeinhin üblich ist die Reparatur oder die Überlassung eines Ersatzprodukts. Der Verkäufer darf sich für die Reparatur entscheiden, wenn das Ersatzprodukt unangemessen teuer ist.

Die Erstattung des Kaufpreises kommt nur bei schwerwiegenden Mängeln in Frage. Ein Anspruch auf Schadensersatz besteht nur, wenn dem Käufer besondere Kosten entstanden sind.

Ausschluss der Garantie

Der Verkäufer ist von der Pflicht zur Gewährleistung entbunden, wenn er nachweisen kann, dass der Mangel entstanden ist

  • durch ein Unglück nach Aushändigung des Produkts,
  • durch unsachgemäße Behandlung oder unterlassen Pflege des Produkts oder 
  • durch Außerachtlassung der Instandhaltungs- und Serviceanweisungen.

Der Text wurde aus dem Schwedischen übersetzt. Bitte beachten Sie, dass sich eine Übersetzung etwas vom Originaltext unterscheiden kann. Die hier angegebene Quelle hat nur den schwedischen Text geprüft.

Tipsa om sidan